Jetzt angekommen, heißt es für alle, die sich auf eine Reise durch die Eifel wagen. Dieses interessante Ziel hat sich auch J. Kelly, der beliebteste Autofahrer des deutschen Peugeot-Teams, vorgenommen. “Fast ein halbes Jahrzehnt nahm ich an keinem Wettrennen mehr teil. Das ist schon eine Herausforderung für mich”, sagt der Musiker, der mit der Kelly Family berühmt wurde, aber in den letzten Jahren vor allem durch seine sportiven Aktionen die Öffentlichkeit erreichte.
Neue Modelle finden Anklang
Autoexperten wissen, zwei Modelle des neuen RCZ, des Rennfahrers des französischen Herstellers, hat man letztendlich in dieses besondere Langstrecken-Rennen geschickt. Allerdings keine hochgerüsteten Wagen mit der Hilfe eines Autoexperten Teams. Beide Rennwagen sind aber nur fast gar nicht erweitert. Aus den nahezu 170 PS, die der normale RCZ mit dem 2l-Dieselmotor verarbeitet, holten die Mechaniker gut zweihundert heraus. Kleinere Änderungen gab es an der Engine und natürlich musste ein Schutzkäfig in das Auto.
Die Standfestigkeit des Sportwagens will Peugeot durch die Fahrt beim Wettrennen durch die Eifel beweisen. Das ist wohl gelungen, denn alle zwei Wagen kamen am Nürburgring ins Ziel. Und das auf den Plätzen eins und zwei ihrer Klasse. Möglich war dies eher nicht durch kurze Zeiten als durch Ausdauer. “Während die Gegner in der Nacht fast eine Minute langsamer unterwegs waren, konnten wir noch einen drauf legen”, schätzt Kelly . Die Ankunft und der Klassensieg sind große Erfolge für die Franzosen, wo erst vor einem halben Jahr die Entscheidung fiel, beim 24h Autorennen mitzumachen. Da blieb nicht allzuviel Zeit für Trainingsfahrten.